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Archiv für die Kategorie ‘Rêves du jour’

Diese Sache mit den Adventskalendern

28. November 2012 1 Kommentar

Jedes Jahr ist es das gleiche, wenn es auf den Dezember zu geht: Man sucht die verschiedensten Läden auf um dort zwischen den Weihnachtsprodukten – die sich bereits ihren vierteljährlichen Einzugstermin in diesen Regalen feiern können – irgendwelche kleinen, netten und nicht zu teuren Dinge zu finden, insgesamt 24 an der Zahl. Hat man irgendwann nach Tagen dann die erforderliche Menge erreicht, stellt man fest dass man mal wieder doch viel mehr dafür ausgegeben hat als man wollte und unwillkürlich stellt sich spätestens dann das erste Mal die Frage: Warum mache ich das?

Auf die letzten Jahre zurückblickend kann es nicht daran liegen, dass ich es mache weil ich auch von dort einen Adventskalender kriege (2011) oder gar an der Freude (2009) oder Wertschätzung (2010) des anderen. Nein, es muss etwas anderes sein:

Weil es schön ist, sich jedes Jahr etwas neues auszudenken, wie denn alles verpackt wird… weil es schön ist, nach Schere, Papier und Klebstoff zu kramen… und weil ich Menschen mag. Und ich manchen von ihnen gerne zeigen möchte, dass sie mir mehr wert sind als eine einfache Karte zu Weihnachten… dass ich nicht nur dann an sie denke wenn es dick und fett im Kalender steht… und dass ich ihnen gerne jeden Tag einen (kleinen) Grund zum Lächeln geben will.
Nur deshalb zieht es mich dann in der dunklen Jahreszeit trotz des ungemütlichen Wetters nach draußen, die Läden nach kleinen Dingen absuchen, die den Wünschen entsprechen (und auch hoffentlich in den Kalender passen, der jedes Jahr dann doch wieder zu klein ist); das Verpacken, Zuordnen und Durchzählen von 1 bis 24, während von den Nachbarn der Duft frischer Lebkuchen durchs Haus zieht; und die Hektik, das Paket dann doch noch rechtzeitig zum 1.Dezember zuzustellen.

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Zukunft..

1. Juni 2012 Keine Kommentare

Gute Sätze muss man nicht neu formulieren, wenn es sie schon gibt. Daher möchte ich an dieser Stelle mal ein Zitat hier bringen, das doch ein wenig zum denken anregt – hoffe ich zumindest:

Manchmal bin ich nicht sicher, ob das mit der Verantwortung so gut und so richtig ist. Und schon gar nicht, wenn ich mir den Küchentisch ansehe. Jedes Ei, das wir essen, ist ein Huhn mehr oder weniger glücklich, man kann auch nicht einfach eine Zeitung kaufen, das ist keine gedruckte Zeitung, sondern ein Statement fürs Leistungsschutzrecht, jede Plastikflasche wird unseren Urenkeln noch um die Ohren fliegen, wir sind die Konsumgesellschaft und wir haben verdammtnochmal die Verantwortung, diesen Planeten ordentlich zu hinterlassen, wenn wir schon an dem Müll ersticken, den wir täglich in uns reinstopfen, ich bin ein aufgeklärter Konsument, ich bin politisch interessiert, ich bin gegen Vorratsdatenspeicherung und für ein freies Internet, aber das ändert noch lange nichts. Denn wenn alle schlecht läuft, ist mein T-Shirt von H&M und verantwortlich für die Globalisierung und für Kinderarbeit in Bangladesch, dann macht mein Kaffee, dass Kinder in Afrika nicht zur Schule gehen können, für meine Schuhe wurde ein Rind gehäutet, von meiner Haarfarbe bekommt mein Friseur allergische Reaktionen, für meinen Lippenstift wurden Tierversuche durchgeführt, für meine Jeans mussten Arbeiter Steine in große Waschmaschinen schaufeln, in meinem Essen sind mehr Farb- und Geschmacksstoffe als natürlich gewachsene Zutaten, für den Sprit in meinem Auto wurden Lebensmittel verbrannt, meine Bank investiert in die Rüstungsindustrie und wenn ich zu häufig mit meinem Handy telefoniere, bekomme ich irgendwann Krebs. Wenn ich nicht mit meinem Handy telefoniere, auch. Von Kopf bis Fuß, ich bin ein schlechter Mensch.

[…]

Wir sind die Generation, die verantwortlich dafür sein soll, dass die Welt sich weiterdreht, als ob sie sich nicht weiterdrehte, wenn wir nicht mehr wären, als ob die Erde sich einen Dreck um unsere Existenz scherte. Wir haben Verantwortung für eine Welt, die nicht uns gehört, nicht unseren Kindern, weil keiner mehr weiß, wem sie gehört, wenn nicht den Banken, und dann wirft man uns vor, wir seien unpolitisch, dabei ist es wirklich schwierig, überhaupt noch Position zu beziehen in einer Welt, die zu groß ist für uns alle.

[…]

Außerdem bin ich [der perfekte Mensch] und mache die perfekte Karriere und nebenher soll ich zwanzig Kinder in die Welt setzen, damit ich mit siebzig Jahren vielleicht einen Euro Rente haben kann, dabei habe ich noch nicht einmal einen festen Job, und natürlich darf ich mich nicht beklagen, denn ich habe mir das selbst ausgesucht, und ich habe ja noch fünfzig Jahre Zeit bis dahin. Ich bin kaum älter als die deutsche Wiedervereinigung und ich habe mich zu kümmern um mich, meine Fitness, meinen Körper, meine Gesundheit, meinen Musikgeschmack, meine Beziehungen, meine Männer, meine Jobs, meine Monatsfahrkarte, meine Eltern, mein Leben, meine Freunde, meine ungeborenen Kinder, die deutsche Gesellschaft, die Rente aller Rentner, das Gesundheitssystem, den politischen Fortgang dieses Landes, die Zukunft Deutschlands, den Klimawandel, die Klimakatastrophe, die Globalisierung. Ich bin Deutschland. Es macht mich kaputt.

(das ganze hat wunder/schön aber selten so toll geschrieben)

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Jahreswechsel

2. Januar 2011 2 Kommentare

Winter in Stuttgart
Wie die Zeit vergeht, da freut man sich noch über den schönen Schnee Anfang Dezember und passt eben mal nicht auf, und schon ist Weihnachten und sogar Silvester an einem vorbei gerannt.
Ich hoffe, ihr hattet alle schöne Weihnachten, ruhige Festtage und habt nicht zu viel gegessen. Und dass ihr gut uns neue Jahr gestartet und nicht gerutscht seid 😉

Ich wünsche euch allen ein gutes neues Jahr

Gewürze auf einem mittelalterlichen Weihnachtsmarkt

100 Aktionen beim Pizzabestellen

26. Juli 2010 Keine Kommentare

Sommerpause, Sommerloch. Für all diejenigen, denen es langweilig ist, hier ein kleiner Zeitvertreib:

100 Aktionen, die das Pizza bestellen ein bisschen interessanter machen! 😀

1. Benutze ein Telefon mit Tonwahl und drücke beliebige Zahlen beim Bestellen. Bitte die Person am anderen Ende, damit sofort aufzuhören.
2. Beende das Gespräch mit “Und denken Sie daran: Dieses Gespräch hat nie stattgefunden!” Mehr…

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Frühling, endlich bist du da

15. April 2010 1 Kommentar

Jaaa, endlich fängt alles draußen an, grün zu werden, zu blühen und die Knopsen öffnen sich 🙂
Jetzt muss es nur noch ein wenig wärmer werden 😀

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Valentinswoche

18. Februar 2009 12 Kommentare

sooo… da ich mal wieder am WE keine Zeit dafür hatte, geht der Valentinstag bei mir jetzt eben eine Woche lang… somit ist der Eintrag Valentinsgruß für euch hier auch nicht verspätet 😉

Herz
Where in this world do we belong?
Tell me when will the light shine on us?
Why did we come this far tonight
And will anyone be here for us?

Where is the truth? Why must she hide?
Is there only one way to her heart?
When did this start? When will it end?
We’ve been waiting for so long.

Time will leave us behind. Don’t fear her.
Do be brave. You must hold your head up high
There’s no reason to stop, to worry, to tremble.
Or to think of turning back.
Mehr…

Mal ein anderer Job

15. Januar 2009 7 Kommentare

Ich glaube, der Job würde sogar mir gefallen…
nur Video-Blogs auf englisch kann ich niemandem zumuten xD

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